Durch einen Fachvortrag wurden wir auf Aronia aufmerksam. Die bemerkenswerten Inhaltsstoffe der Beere löste bei uns Begeisterung aus und wir setzten uns intensiv damit auseinander. Im Frühjahr 2015 pflanzten wir die ersten 120 Stecklinge. Dieses Jahr konnten wir 40kg ernten.

Unser erstes Produkt halten Sie nun in den Händen. Es ist ein gesunder, schmackhafter Brotaufstrich. Inhaltsstoffe: Aronia und Bio Rohrohrzucker.

Wir verwenden keinerlei chemische Zusatzstoffe, weder bei den Pflanzen noch bei der Verarbeitung.

Aronia die Inhaltsstoffe

Der gesundheitliche Nutzen von Beeren ist seit Jahrhunderten bekannt. Was sie jedoch so gesund macht, kommt erst injüngster Zeit durch die Forschung ans Licht. Es sind vor allem die blauen und roten Farbstoffe, die so genannten Anthocyane. Anthocyane wirken stark antioxidativ und sind damit ein guter Zellschutz. Sie binden freie Radikale, die im zunehmenden Alter für zahlreiche Krankheitsbilder verantwortlich sind.

Aronia übertrifft alle anderen Beeren im Gehalt an Anthocyanen. Darüber hinaus enthält die schwarze Powerbeere Vitamine und Mineralstoffe wie Folsäure, Vitamin K, Vitamin C, Provitamin A und BVitamine, Kalium, Kalzium, Magnesium, Zink, Jod und Eisen.

Aronia die Herkunft

Die Heimat der Beere ist der Osten von Nordamerika. Bei den Indianern war die Beere Medizin und gehaltvolle Nahrung, Bestandteil von Pemmikan, einer traditionellen Kraftnahrung die Reiseproviant und Notration war.

Durch den russischen Obstbaupionier Iwan W. Mitsehurin, der auf der Suche nach einer frostresistenten Pflanze für den Anbau in Sibirien auf Aronia stiess, gelangte die Beere um 1900 nach Russland. Aronia verbreitete sich in der Folge über das ganze Gebiet der Sowjetunion.

In Russland wurde der grosse Gesundheitswert der schwarzen Apfelbeere, wie sie auch genannt wird, erkannt und in vielen Studien untersucht.

Über Skandinavien und die DDR gelangte die Pflanze schliesslich nach Europa und wird seit 2007 in der Schweiz als Kultur angebaut.

Der Aroniastrauch ist sehr robust und anspruchslos im Anbau und empfiehlt sich daher für den biologischen Anbau.